Cremehonig

Cremehonig ruehren_2_300

fertiger Cremehonig

Die Eigenschaft des Honigs, je nach Traubenzuckergehalt zu kristallisieren, nützt man für die Herstellung von Cremehonig. Cremehonig ist naturbelassener Blütenhonig ohne jegliche Zusatzstoffe, es werden lediglich die groben Zuckerkristalle durch wiederholtes, schonendes, sehr langsames Rühren zerrieben und der Honig erhält dadurch seine feinkörnige, cremige, helle Beschaffenheit.
Aber: nicht jeder Honig lässt sich zu Cremehonig verarbeiten.

Die Qualität des Cremehonigs hängt von der konstanten, korrekten Temperatur beim Rühren, vom richtigen Rühren, aber auch vom richtigen Zeitpunkt, den Rührvorgang zu beenden, ab. Das Rühren erfolgt mehrmals täglich und je nach Honigzusammensetzung über einen Zeitraum von 5 bis 10 Tagen. Die Herstellung von Cremehonig wird begonnen, sobald der Honig von selbst leicht zu kristallisieren beginnt.
Eine Methode, den Kristallisationsprozess anzustoßen ist, dem flüssigen Honig eine kleine Menge bereits fertigen Cremehonigs beizugeben und ihn damit zu „impfen“. Die Kristalle dieses Impfhonigs wirken auf die Kristallisierung des noch flüssigen Honigs wie ein Katalysator und lassen dessen Kristallisation feiner und gleichmäßiger ausfallen.

Sobald der Honig hell und perlmuttartig schimmert, ist der Vercremungsprozess abgeschlossen – die Konsistenz bleibt ab jetzt unverändert erhalten. Anders als normal kristallisierter Honig kann man Cremehonig nicht mehr durch Erwärmung in den ursprünglichen flüssigen Zustand zurückwandeln.

Richtig gerührter Cremehonig ist weich, geschmeidig, gut streichfähig und rinnt nicht so leicht vom Brot wie klarer, flüssiger Honig. Er ist daher bei Familien mit Kindern sehr beliebt!

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